Le due Cattedrali di Brescia: il Duomo Nuovo e il Duomo Vecchio

Neue Dom und Alte Dom

Piazza Paolo VI - Brescia
  Vittoria

DER NEUE DOM

 

Der Bau der neuen Kathedrale begann in den ersten Jahren des siebzehnten Jahrhunderts, an der Stelle, an der zuvor San Pietro de Dom stand. Das monumentale Bauwerk wurde mit verschiedenen Änderungen über einen Zeitraum von zweihundert Jahren, nach einem Entwurf des Brescianer Architekten Gian Battista Lantana errichtet und im Jahr 1825 mit der großen Kuppel fertiggestellt.

Das majestätische Aussehen machte das Bauwerk bedeutend, weist es doch im unteren Teil der Fassade barocke Merkmale auf, während im oberen Teil klassizistische Tendenzen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts überwiegen.

Im Inneren werden sehr interessante Kunstwerke aufbewahrt, wie der Bogen von Sant’Apollonio, der um 1510 entstand, die beiden Kopien von Gemälden des Romanino (einem der bedeutendsten Renaissancemaler aus Brescia) und das Bild des Hauptaltars von Giacinto Zoboli (1733), daneben zwei Statuen des Bildhauers Antonio Callegari. Linker Hand, in der Kapelle der Dreifaltigkeit, befindet sich das Altarbild von Giuseppe Nuvolone (1679), ein großartiges Votivbild in Erinnerung an die Pest im Jahr 1630.

 

 

DER ALTE DOM

Der Alte Dom, auch “Rotonda” genannt, ist eine der eindrucksvollsten heiligen Stätten in Brescia.

Die ursprüngliche Kathedrale aus frühchristlicher Zeit, Santa Maria Maggiore, war zwischen dem 11. und 12. Jh. zerstört worden, und machte dem geräumigen Rundbau Platz, den wir heute bewundern können.

Im Inneren des Kirchenbaus, gegenüber vom Eingang, befindet sich ein imposanter Sarkophag aus rotem Marmor  von Bischof Berardo Maggi, dem Herren der Stadt, der 1308 gestorben ist.

Eine Stiegenrampe führt in die Rotonda hinab, in der acht Säulen Bögen stützen, die der Kreislinie folgen und die halbkugelförmige Kuppel tragen. Das erhöhte und tiefe Presbyterium grenzt auf der linken Seite an die Kapelle der Sante Croci, in der wertvolle Reliquiare aufbewahrt werden, die durch ein Gitter geschützt sind.

Auf der rechten Seite ist die Kapelle des Santissimo Sacramento mit vier Gemälden von Moretto und zwei Bildern des Romanino im Vorraum geschmückt.

Der Chor wird beherrscht von einem prachtvollen Altarbild der Assunta des Malers Moretto und wird vom hölzernen Chorgestühl von Antonio da Soresina (1522) bereichert; die Orgel ist ein Werk von Costantino Antegnati (1536). Zwei kleine Treppen (seitlich neben der Haupttreppe, die zum Presbyterium hinaufgeht) führen zur Krypta, die San Filastrio geweiht ist (Bischof von Brescia im 4. Jh.), mit Säulen und Kapitellen aus römischer, byzantinisch-ravennatischer Zeit und aus dem 8. und 9. Jh., die bereits zur Krypta der ursprünglichen Kathedrale gehörten.

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